Master im Vergleich zum Diplom

Das Diplom gilt in Deutschland nach wie vor als einer der gebräuchlichsten Studien-Abschlüsse an den hiesigen Universitäten. Obwohl viele Hochschulen eine universitäre Ausbildung zum Diplom-Kaufmann anbieten, handelt es sich bei dem Diplom grundsätzlich um einen traditionellen Abschluss der Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Ein solcher Studiengang nimmt in der Regel acht bis zehn Semester in Anspruch und gliedert sich in ein Grund- und ein Hauptstudium.

Aufgrund der umfassenden Ausbildung im Rahmen eines Diplom-Studienganges genießen erfolgreiche Absolventen weltweit ein hohes Ansehen und werden äußerst gerne eingestellt. So zählt der Diplom-Ingenieur, der 1899 zum ersten Mal vergeben wurde, zu den gefragtesten Studienabschlüssen überhaupt.

Durch den Bologna-Prozess werden die traditionellen akademischen Grade zunehmend verdrängt, sodass der Master nun in die Fußstapfen des Diploms tritt. Die Einführung des mehrstufigen Studienmodells sorgt in Europa für einen einheitlichen Hochschulraum und erleichtert folglich den internationalen Austausch erheblich.

Da es sich bei dem Master stets um ein Aufbaustudium handelt, das den Bachelor-Grad voraussetzt, ist dieser akademische Abschluss mit dem Hauptstudium des Diploms vergleichbar. Ebenso wie dieser Teil eines jeden Diplom-Studienganges, beschäftigt sich der Master im Wesentlichen mit der Vertiefung des zuvor erworbenen Wissens. Doch im Gegensatz zum Diplom stammt dieses wissenschaftliche Basiswissen beim Master nicht aus dem Grundstudium, sondern war Inhalt des Bachelor-Studiums.

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